Herr Bürgermeister Anton Jenzer

 

Tel.: +43 2237 7203 12

Mail: buergermeister@gaaden.at

Partei: WIR Gaadner

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Vizebürgermeisterin:
Frau Kraus Christine

Partei: WIR Gaadner
Anschrift: Hauptstraße 29
A-2531 Gaaden im Bezirk Mödling

Kraus Christine (Vizebürgermeisterin)

Telefon: +43 2237 7203-11
E-Mail: vizebuergermeisterin@gaaden.at
Partei: WIR Gaadner
Zuständigkeit:
„Kinder, Familie, Kultur, Zivilschutz, Personalangelegenheiten“.
Familienförderung
Kindergarten, Hort, Volksschule
Tagesmütter
Kinderspielplätze
Kulturelle Angelegenheiten
Zivilschutzbeauftragte
Personalangelegenheiten

Das Gaadnertalerlied
Es gibt ja nur a Gaadnertalerland,vom Kisch bis zu dem Marbachrand.Da kunnst du ja die ganze Welt ausgehn,du find’st es nirgends mehr so schön.Die Buam, die ham bei uns a frischen Mut, die Maderln san wie Milch und Blut. Die Liab, die Treu, die stirbt bei uns net aus, die ist im Gaadnertal zu Haus. Und wenn es dir bei uns in Gaadn netg’fallt,geh, Freunderl, hörst, dann druckst di halt. Und wenn’s dir g’fallt, gib deinenHandschlag drein,dann darfst mit uns a Gaadner sein.

Das Waidwerk in Gaaden
Das Gaadner Becken und die umliegenden Wälder waren der erste Eigenbetrieb derBabenberger, und durch seinen Wildreichtum war es besonders als Jagdgebiet vonden Herrschern geschätzt. Durch die Nähe des kaiserlichen Jagdgebietes hatten die Bauern von Gaadenund Umgebung sehr viele Belastungen durch Wildschäden und Frondienste zuertragen. So ist in den Jagd- und Fischereibüchern Kaiser Maximilians zu lesen:„Hirschjagd am Anninger. Wenn die kaiserliche Majestät dort Hirsche jagen will, sosollen die Abwehrer von Gaaden bis in die Brühl aufgestellt werden. Die Windwarte und Schützen sollen in der Vorderbrühl Aufstellung nehmen, andere wiederum auf der Einöd.“Im Jahre 1730 wurden bei einer Jagd in Gaaden 419 Hirsche und 150 Rehe und Wildschweine aufgetrieben. 50 Tiere davon wurden von den kaiserlichen Hoheiten erlegt, wobei die Zielgenauigkeit der Kaiserin Elisabeth Christine (Mutter der späteren Kaiserin Maria Theresia) hervorgehoben wurde. Im Jahre 1959 wurde in der Hinterbrühl die „Jägerrunde Anningerblick“ gegründet. Dipl.-Ing. Schauer vom Forst Liechtenstein war der erste Obmann, und Pater Paul bekleidete die Funktion des Obmann-Stellvertreters. Der Wunsch der Mitglieder, die nach kurzer Zeit auf 30 Jäger angewachsen waren, nach einem eigenen Schießstand wurde immer größer, und nach Vorsprachen beider Gemeinde Gaaden erhielt die Jägerrunde in einem aufgelassenen Steinbrucheinen geeigneten Übungsplatz. Mit Hilfe der Klubkameraden wurde 1964 eine Hütte errichtet, sodass bei Schlechtwetter beim Schießen auch ein Unterstand vorhanden war. Zwei Jahre später bildete sich eine Bläsergruppe, die bereits auf zehn Mann angestiegen ist und bei diversen Feierlichkeiten die musikalische Umrahmung gestaltet.Anlässlich des zehnjährigen Bestandes wurde die Einweihung des Eustachius-Kreuzes
(Eustachius und Hubertus – Ursprünge unserer Jagdheiligen) durch Hochwürden Prof. Eder vorgenommen. Seit dieser Zeit wird die Schießstätte auch der Behörde für Prüfungen zur Erlangung der ersten Jagdkarte zur Verfügung gestellt, nachdem diese schon seit dem Jahre 1969 vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft und der Niederösterreichischen Landesregierung kommissioniert war. Seit dem Jahre 1967 steht der Dentist Josef Papp aus der Hinterbrühl als Präsident der Jägerrunde Anningerblick vor, und unter seiner Initiative und persönlichem Einsatz ist die Zahl der Mitglieder bereits auf 50 Jäger angestiegen.

Von der Römerstraße zur Autobahn
Straßen in der eigentlichen Wortbedeutung bauten in unserem Waldgebiet erstmals die antiken Meister des Straßenbaues, die Römer. Schon um die Jahrtausendwende entstand die Verkehrsverbindung Liechtenstein – Hinterbrühl – Gaaden – Nöstach bis Altenmarkt. Als Abzweigung von der Hauptstraße Wien – Wiener Neustadt in den Wienerwald wird diese Straße im Jahre 1210 ebenfalls genannt. Eine besondere Bedeutung erlangte die Straße aber erst als Wallfahrtsstraße nach Mariazell. War die Gaadner Höhe nach Heiligenkreuz noch im vorigen Jahrhundert in den Wintermonaten für die Pferdefuhrwerker eine gefürchtete Anhöhe, so wurde in den sechziger Jahren die Bundesstraße von Heiligenkreuz nach Gaaden wesentlich verbessert und entschärft. Bereits im Jahre 1966 musste eines der ältesten Häuser Gaadens, das Moserhaus in der Heiligenkreuzer Straße, der Verbreiterung der Straße Platz machen, und im Herbst 1967 wurden am Kirchenplatz das Fürsthaus mit einer Mechanikerwerkstätte, ein Holzkiosk (ehemals Friseurgeschäft) und der ehemalige Eiskeller des Stiftsgasthauses im Zuge der Straßenverbreiterung abgerissen. Beim Pechtoldhaus (Kirchenplatz Nr. 4) wurden der vorspringende Torbogen und die Waschküche abgerissen. Ebenso hinter dem Raimundhaus das in die Bundesstraße vorspringende Würbelhaus. Im Dezember 1969 wurden die Bauarbeiten mit dem Teilstück Gaaden-Heiligenkreuz beendet. Der Ausbau der Bundesstraße nach Hinterbrühl wurde erst 1980 im Zuge des Neubaues der Straßenbrücke über den Mödlingbach bei der Lackfabrik Wildscheck und dem Autobahnzubringer zur Anschlussstelle Hinterbrühl-Sparbach begonnen und im Frühjahr 1981 fertiggestellt. Schon in den vierziger Jahren wurde von der deutschen Reichsregierung eine Autobahntrasse von der Westautobahn über Steinhäusl-Alland-Heiligenkreuz-Weißenbach nach Wien geplant. Bedingt durch die Kriegswirren blieb es jedoch nur bei der Planung bzw. Bauansätzen in diversen Teilbereichen. 1971 wurde das Teilstück Steinhäusl-Alland dem Verkehr übergeben. Gegen den Verlauf der Wiener Außenringautobahn (A 21), wie dieses Autobahnstück offiziell heißt, hat das Stift Heiligenkreuz erfolgreich Einspruch erhoben, und so wurde die Autobahntrasse bei Heiligenkreuz umgeplant und gegen Norden verlegt. 1975 wurde mit dem Bau des Talüberganges Sittendorf begonnen, und bereits 1980 wurde das Autobahnteilstück Sparbach bis zur Einmündung in die Südautobahn eröffnet. Seitdem 29. September 1982 ist die Wiener Außenringautobahn durchgehend befahrbar. Für den Gaadner Durchzugsverkehr wirkt sich dies äußerst angenehm aus. Verkehrszählungen haben ergeben, dass dieser um 60 Prozent geringer geworden ist. Besonders der Schwerverkehr hat beträchtlich abgenommen, und dieshat zur Lärmverminderung im Ortsgebiet wesentlich beigetragen.

Die VIA SACRA
Die richtige Wallfahrtsstraße nach Mariazell beginnt in Maria Enzersdorf, wo in der spätbarocken Kirche die erste jener Nachbildungen des Mariazeller Gnadenbildes steht, die den Weg nach Mariazell gleichsam markieren. Franz von Ghelsen hat die Statue 1723 aus Mariazell mitgebracht. Gleich nach Maria Enzersdorf biegt die Straße zur Rechten in die Weinrieden, dann in lichten Wald, über dem sich, aufwuchtigem Waldklotz aufstrebend, die kühne Kontur der Feste Liechtenstein erhebt. Die alte Burg „Enzesburg“ erhielt ihren heutigen Namen erst, als Otto von Liechtenstein 1291 das Lehen erwarb. Auf den malerischen Felsen über dem Engpass der Vorderbrühl stehen „künstliche“Ruinen, mit denen ein fürstlicher Romantiker die Gegend ausstaffiert hat. Am Ende des lieblichen Ortes Hinterbrühl liegt am Bach die Höldrichsmühle, die in dem bekannten Lied von Franz Schubert „Der Lindenbaum“ besungen wird. Nach der Höldrichsmühle verengt sich das Tal und gibt dann dem Orte Gaaden Raum, dessen doppeltürmige Barockkirche den Wallfahrerweg so recht einleitet. Bald stehen wir vor der ersten jener Bildgruppen der Pilgerstraße, mit denen barocke Frömmigkeit in einem Stil, der oft die Romantik vorwegnimmt, die Mühsal des Weges im Kunstwerk deutete. Bei diesem in die Landschaft völlig einbezogenen Ölberg des Meisters Giuliani, der den Akkord des Kalvarienberges von Heiligenkreuz vorklingen lässt, scheint die Grenze zwischen Bildwerk und Natur aufgehoben. Weiter führt der Weg über Heiligenkreuz, Kleinmariazell, Kaumberg, Lilienfeld, Annaberg und Josefsberg nach Mariazell.Mariazell selbst, dessen Gründung auf das Jahr 1157 zurückgeht, ist nicht nur seit Jahrhunderten Ziel ungezählter Pilger und Stätte der Marienverehrung, sondern ist auch eng verbunden mit der Geschichte, der Kultur und der Kunstentwicklung in Österreich.

Wegkreuze und Bildstöcke

Ein „Marterl“, ein Bildstock, ein Wegkreuz oder nur ein Votivbild wird jedem von uns schon einmal untergekommen sein. Mit mehr oder weniger phantasievollen naiven Malereien, dramatischen Schilderungen und – in der überwiegenden Anzahl der Fälle – einer wunderbaren Rettung der „Hauptdarsteller“. Dann gibt es freilich auch Gedenkkreuze für Verunglückte aller Art, Tafeln, Steine, Kapellen, vom schlichten weißen Holzkreuz für die Verkehrstoten bis zu den künstlerisch hochwertigen Schmiede- und Maurerarbeiten. Nach der Gaadner Klause in der Talmulde zur Hinterbrühl steht das aus dem Jahre 1634 stammende „Nonnenkreuz“. In Stein gemeißelt kann man die Inschrift lesen:„Anno 1634 haben etliche Bürger in Wien dieses Creiz Gott zu Ehr und seiner lieben Mueter Maria machen lassen.“ Darunter scheinen die Namen der acht Bürger auf, die dieses Kreuz errichten ließen. Nach einer gründlichen Renovierung im Jahre1968 wurde diese Steinsäule neben die Bundesstraße versetzt. Interessant ist hierbei, dass die Blickrichtung gegen Weißenbach hin gewendet war und das Kreuz nun in das Blickfeld der Straße hin aufgestellt wurde. Dies lässt den Schluss zu, dass zur Zeit der Aufstellung dieses Bildstockes der Weg nach Hinterbrühl an der Nordseite des Tales entlang führte. Eine eindrucksvolle Darstellung der Pietä auf verzierter und beschrifteter Steinsäule befindet sich neben dem Wiener Weg unterhalb der Schleussner-Villa. Sie erinnert an die unheilvollen Zeitläufe der Pest im Jahre 1678 und des Verbrechertums von einst. Außerhalb des Ölberges steht eine Muttergottessäule. Diese wurde zum Andenken an Frau Franziska Kudliczka – der Gattin eines Kunstgärtners aus Wien-Penzing – von ihrem Gatten errichtet. Bei ihrer siebenten Wallfahrt nach Mariazell erlag sie im August des Jahres 1836 im 56. Lebensjahr einem Schlaganfall. Etwas weiter entlang der Straße nach Heiligenkreuz steht das „Schneider-Kreuz“. Der Gaadner Schneidermeister Benedikt Obermayer wurde im Jahre 1714 an dieser Stelle von einem Wolf angefallen und ließ zu Lob, Ehre und Dank für die Errettung der Heiligen Dreifaltigkeit dieses Kreuz errichten. Das Bild zeigt die Krönung Mariens durch Gottvater und Gott Sohn, zu Seiten stehen der heilige Sebastian und der heilige Leonhard, der Viehpatron. Darunter kann man die Armen Seelen erkennen, die den Wanderer zu einem stillen Gebet auffordern. In der Nähe der Schleussner-Villa errichtete am 16. Juli 1960 der Bildhauer Wilhelm Fräs im Gedenken an seinen gefallenen Sohn ein Marterl, das eine schöne Pietä zeigt. An der Heiligenkreuzer Straße, am Auslauf des Sandriegelrückens, hat der Barockarchitekt Johann Giuliani im Jahre 1699 eine eindrucksvolle Darstellung der biblischen Ölbergszene gestaltet. Eine Gedenkstätte der zahlreichen Menschenopfer der Türkenbelagerung Wiens im Jahre 1683 war entstanden. Dem Vorüberziehenden bieten sich zunächst die drei schlafenden Apostel Petrus, Johannes und Jakobus, der Kirchenpatron der Pfarre. Auf der Anhöhe des Hügels gilt das Augenmerk der Hauptfigur. Christus kniet mit verkrampften Händen und schmerzerfülltem Antlitz. Zur Stärkung in seiner Todesangst hält ihm ein Engel mit vorgestreckten Händen den Kelch des Trostes entgegen. Am Hinterfeld gegen Sittendorf steht das Wetterkreuz. Eine wochenlange Trockenheit veranlasste die Gaadner Bevölkerung, eine Bittprozession zu unternehmen, um den „Lenker aller Schicksale“ um Regen zu bitten. Und tatsächlich:auf dem Rückweg fing es zu regnen an. Leider führt die Chronik nicht an, in welchem Jahr sich dies zugetragen haben soll.

Der Gaadner Schmarrn
In früheren Zeiten war es in Gaaden gebräuchlich, dass die Töchter der Bauern zur Erlernung der Kochkunst nach Heiligenkreuz in die Klosterküche geschickt wurden. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts soll die nachmalige Wirtin des Gasthauses „Zum goldenen Kreuz“, Frau Maria Schöny, unter anderem im Stift die Zubereitung eines feinen Eierschmarrns erlernt und dann zu Hause in noch verbesserter Form zum vielgerühmten „Gaadner Schmarrn“ gemacht haben. Das genaue Rezept wurde innerhalb der Wirtshausgeneration von der Mutter auf die Tochter weitervererbt. Das Wirtshaus „Zum goldenen Kreuz“ neben der Gaadner Kirche war auch die Poststation. Daher ergab sich, dass viele Gäste aus Wien bei der Durchfahrt durch Gaaden es nicht unterließen, sich die edle Speise, den Gaadner Schmarrn, auftischen zu lassen. Unter vielen Gästen aus der Stadt war auch Erzherzog Max, der dieser Speise sehr gerne zusprach, und selbst Kronprinz Rudolf, der oft Quartier im neben dem Gasthaus befindlichen Gästehaus, dem Raimundhaus, nahm, tat dem Gaadner Schmarrn alle Ehre an. Älteres Rezept: Aus einer wohl abgestimmten Komposition von Schlagobers, Eiern, Zucker, Rosinen und wenig Mehl entstand, auf einem eisernen Dreifuß über dem offenen Feuer in Schmalz gebacken, ein köstliches Gebilde, das wie Schaum im Mund zerging. Rezept, wie dieser Schmarrn heute zubereitet wird; Zutaten: 3 große Eier, 2 Esslöffel Milch, 4 dag Mehl, l Prise Salz, Schmalz zum Ausbacken, Staubzucker. Zubereitung: Dotter, Milch, Mehl und Salz zu einem festeren Tropfteig verrühren. Einen sehr steifen Schnee schlagen und den Tropfteig leicht darunter ziehen. Das Fett in einer Pfanne erhitzen und die Masse hineingeben. Dann in vier Nocken teilen und auf allen Seiten goldbraun backen. Rasch anrichten und sofort servieren. Als Beilage wird ein Kompott oder Himbeersaft empfohlen.

Weitere interessante Geschichten sollten folgen…!

Es ist ein weites, heiteres Tal, das Gaadner Becken, westlich des breitgelagerten Anningers, durch das der Mödlingbach aus dem Wienerwald in die wildromantische Brühl und weiter in die Ebene führt. Wie lange schon Menschen an diesem freundlichen, waldumgebenen Ort leben, ist uns nicht bekannt. Spuren menschlicher Besiedlung sind seit der Eisenzeit nachweisbar.

Ins Licht der Geschichte tritt unser Ort im Jahre 1130, als der Ritter Ulrich von Stiefern seinen bisherigen Besitz im Waldviertel aufgab und dafür das Stiftungsgut für die Kirche von Gaaden eintauschte. Er errichtete im Zusammenhang mit der Kirche einen befestigten Wohnturm, einem „gadem“, der der wohl dem Ort den Namen gab. Auch er benannte sich in der Folge entsprechend: Ulrich von Gaaden. Vom Herzog als Forstmeister des Babenbergischen Wienerwaldes eingesetzt, baute er seine Burg Obergaaden zu einem wichtigen Kolonisationszentrum aus. (Große Teile des mittelalterlichen Turmes sind im Pfarrhof neben der Kirche erhalten.) Eine zweite Burg Niedergaaden ist seit dem 16. Jahrhundert zerstört.

Die Familie des Herren von Gaaden starb wohl Ende des 13. Jahrhunderts aus, ihr folgten verschiedene Adelsfamilien als Besitzer der Burg und des Dorfes. Erst 1579 gelang es dem Kloster Heiligenkreuz, die Dörfer Ober- und Niedergaaden zu erwerben. Damals ist von 50 Häusern die Rede. Die Burg Obergaaden und die Kirche St. Jakob wurden im Renaissance-Stil renoviert und das Kloster Heiligenkreuz übernahm die Seelsorge, die es bis heute ausübt.

Schwere Schäden brachte die Türkenbelagerung von 1683, als von 300 Einwohnern nur 40 überlebten. In dieser Zeit war Kaiser Leopold I. oftmals zur Jagd in Gaaden und stieg im Schloss neben der Kirche – im heutigen Pfarrhof – ab.

Die Blütezeit zu Beginn des 18. Jahrhunderts brachte unserem Ort wichtige Kunstwerke: Die Ölberggruppe von Giovanni Giuliani, den barocken Umbau der Pfarrkirche und darin vor allem den Hochaltar vom selben Künstler. Sie sind Zeugen dafür, dass Gaaden an der alten Wallfahrtskirche nach Mariazell, der Via Sacra, gelegen ist.

Das 19. Jahrhundert entdeckte die liebliche Gegend des Wienerwaldes; Maler, Musiker, Dichter kamen hierher und fanden Inspiration für ihre Werke. Darunter müssen vor anderen der Maler Ferdinand Waldmüller und der Dichter Ferdinand Raimund genannt werden. Raimund schrieb hier 1833 im noch erhaltenen Haus am Kirchenplatz seinen Verschwender, in dem er eine typische Gaadner Figur, das „Kraxenweiberl“, verewigte. Sie ist ein Symbol für die Menschen, die hier schon seit Jahrhunderten mühselig von Kalk- und Holzgewinnung lebten. Gerade um die Mitte des 19. Jahrhunderts aber bahnte sich eine tief greifende Änderung der sozialen Verhältnisse an. Mit dem Bau der Wiener Ringstraße wurden Kalk und Holz zu begehrten Materialien und der Ort erlebte einen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aufschwung. 1850 wurde Gaaden, nach Abschaffung der Grundherrschaft, als freie Gemeinde konstituiert.

In der kontinuierlichen Entwicklung des Gemeinwesens bildeten im 20. Jahrhundert die beiden Weltkriege schmerzhafte Einschnitte, auch in politischer Hinsicht, weil Gaaden von 1938 bis 1954 in die Gemeinde Groß-Wien eingegliedert war.

Die letzten Jahrzehnte brachten weiteren wirtschaftlichen Aufschwung und Bevölkerungszuwachs, da immer wieder viele Menschen dieses heitere Tal im Wienerwald entdecken und sich unterhalb des Anningers ansiedelten, wie einst Ulrich von Gaaden, der Stifter von Kirche und Ort.

Weitere Themen über die in Kürze von mir eventuell berichtet werden:

Grußworte von Anton Jenzer (Bürgermeister)  an sein Volk folgen in Kürze!

2023_11_03_Das Interview BM Jenzer Anton

Persönliches Interview mit der Vizebürgermeisterin Christine Kraus
Persönliches Interview mit dem Amtsleiter oder der Amtsleiterin

Weitere Interviews mit wichtigen Personen in Gaaden
Geschichte und Persönlichkeiten in und aus Gaaden

Aktuelles, News in Gaaden auf der Website der Gemeinde

Bezirkshauptmannschaft Mödling

Bezirksgericht Mödling

Kultur in Gaaden:

Am Sonntag, dem 05. November 2023 von 14 bis 18 Uhr treffen wir uns im berühmten
„Gaadner Heimatmuseum“ zum Museums-Rendezvous mit Musik und Dichtung bei Margit Matzenauer.
Siegenfelderstraße 6 in A-2531 Gaaden.
Bitte rechtzeitig anmelden: Handy +43 676 738 22 03.
Es ist stets ein wunderbares Erlebnis.
Wir freuen uns sehr.

Pensionistinnen und Pensionisten

Parteien: WIR, Volkspartei ÖVP, SPÖ..

Ärzteverzeichnis.

Apotheken

Banken: Raiffeisen Regionalbank Mödling
https://www.raiffeisen.at/noew/moedling/de/ 

Busverbindung

Freiwillige Feuerwehr Feuerwache
Hauptstraße 3 in 2531 Gaaden bei Mödling
https://www.facebook.com/ffgaaden/?locale=de_DE 

Notfall

Kindergarten Gaaden

Volksschule Gaaden

Post

Polizei Hinterbrühl

Polizeiinspektion Hinterbrühl

Eichbergerstraße 5a, 2371 Hinterbrühl

Telefon:+43 59133 3336-100

E-Mail: PI-N-Hinterbruehl@polizei.gv.at

Zahlen bei Einbrüchen in Wohnraum deutlich sinkend! Im April 2023 sank die Zahl von Einbrüchen/Einbruchsversuchen in Wohnräumlichkeiten im Bezirk Mödling im Vergleich zum Vormonat März wieder deutlich. Es wurden insgesamt 7 Einbruchsdelikte im gesamten Bezirk der Polizei angezeigt. Nur bei 2 Taten wurde etwas gestohlen, bei 5 handelte es sich jedoch lediglich um versuchte Einbrüche, bei denen nichts entwendet wurde.

Vereine

Restaurants

https://www.gaaden.at/Freizeit_Kultur/Gastronomie