Sehr empfohlen! Wer für sich und die Seinen sowie für mich noch nichts Süßes eingekauft hat, möge sich beeilen!
Am 14. Februar 2017 ist der Tag der Liebenden, der Valentinstag und danach bald Ostern…

Die Schwedenbombe

Die Schwedenbombe ist ein Schokokuss der Firma Niemetz. Er gehört zur Gattung der Schaumzuckerwaren.

Geschichte

Bereits Mitte des 16. Jahrhunderts gab es am Kaiserlichen Hof einen designierten Konditormeister. Besucher aus ganz Europa kamen nach Wien, um das süße Geheimnis um die weltberühmten Wiener Mehlspeisen und Schokoladen zu lüften. Ganz in der Tradition dieser großen Meister des Konditoren-Handwerks und der Zuckerbäckerei, eröffnete Edmund Niemetz 1890 seine eigene Konditorei.

Zuckerbäcker Walter Niemetz und seine Frau hatten 1926 eine Idee, die längst Geschichte gemacht hat. Eine cremig-schaumige Süßigkeit, die aus den heimischen Süßwarenregalen heute ebenso wenig wegzudenken ist, wie der Stephansdom aus Wien – die Niemetz Schwedenbombe.

Niemetz Schwedenbomben

Nachtaufnahme des Unternehmens in Wiener Neudorf

Die Süßigkeit erhielt ihren Namen in Andenken eines aus Schweden stammenden Freundes, der bei der Entwicklung der Schwedenbomben beteiligt war. Den Namen Schwedenbomben ließ sich Niemetz 1934 markenrechtlich schützen.
Die typische Sechser-Verpackung der Schwedenbomben wurde 1969 markenrechtlich geschützt. Auf den ersten Schwedenbomben wurden von Hand Goldplaketten aus Papier aufgebracht. In den 50er Jahren verzichtete man aus Kostengründen auf diesen manuellen Schritt. 2010 wurden die mini Schwedenbombe – Bombini eingeführt. Die Produktion der Bombini wurde eingestellt. Der Grund war, dass der Leasinggeber die Maschinen während der Schieflage des Konzerns wieder abbaute.

Die Schwedenbombe wird seit den 30er Jahren im dritten Wiener Gemeindebezirk nach dem ursprünglichen Rezept hergestellt. Der Eiweißschaum wird in einer Dressiermaschine auf den Waffelboden gespritzt und anschließend mit einer Schokoladenglasur überzogen. Weder das Rezept, noch der Hersteller der Maschinen wurden seit den Anfängen geändert.
Seit September 2015 ist eine von 2 Produktionslinien (Maschinen) schon am heutigen Standort in Wiener Neudorf in Betrieb. Inzwischen ist die gesamte Produktion an der B17 in Niederösterreich übersiedelt.

Stationen im Leben der Schwedenbombe seit 2013:

„Im Juni 2013 wird Niemetz von Heidi Chocolat weitergeführt. Die Niemetz Schwedenbomben stehen somit weiterhin für frische. Natürliche Zutaten und Authentizität.
Unsere lange Tradition ist dabei für uns der Schlüssel, um auch die Herausforderungen von Gegenwart und Zukunft zu meistern.“

Meine Lieblingssüßigkeit aus Wiener Neudorf

Zum Glück ist dieses süße Unternehmen nicht weit von meiner Wohnung in Mödling entfernt.
Häufig hole ich dort für meine Freundinnen und mich, herrlich frische Schwedenbomben.

In guten Händen

Vor einiger Zeit hatte ich Gelegenheit zu einem netten Gespräch/Interview mit dem Geschäftsführer, Herrn Mag. Gerhard Schaller.

Auch durfte ich an einigen Workshops teilnehmen, welche mich in einige Geheimnisse der Bombentechnik blicken ließen.

Zutaten

Die Schwedenbombe besteht aus dem Waffelboden mit einem Durchmesser von 4 cm. Der Eiweißschaum hat eine zylindrische Form mit abgerundetem Kopf. Die Glasur besteht aus einer hellen Milchschokoladesorte.

  • Hühnereiweiß
  • Glucosesirup
  • Zucker
  • Kokosraspeln
  • Pflanzenfett
  • Weizenmehl
  • Sojamehl
  • Magerkakao
  • Karamellzuckersirup
  • Geliermittel: Agar Agar
  • Hühnereigelbpulver
  • Magermilchpulver
  • Emulgator: Sojalecithin
  • Vanillearoma

Shop NEU:

„Rund 150 Tage nach der Übernahme durch den Premium-Süßwarenspezialisten
Heidi Chocolat AG ist das „Haus der Schwedenbomben“ leicht erkennbar – die neue Außenbeleuchtung macht es einfach die Niemetz Schwedenbomben zu finden.“

SCHWEDENBOMBEN®
SHOP WR NEUDORF
IZ-NÖ SÜD, STRASSE 2C/2F, OBJ. M52,
2355 WIENER NEUDORF
TELEFONNUMMER +43.17954536

ÖFFNUNGSZEITEN
MO – FR 07:30 BIS 19:00 UHR
SA 09:00 – 17:00 UHR

Niemetz Schwedenbomben, Manja, Swedy und Mozartpolsterl sind eingetragene Marken der Heidi Chocolat Suisse AG.