Vösendorf ist eine Marktgemeinde mit 7373 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2021) in Niederösterreich, im Bezirk Mödling. Sie grenzt direkt an die Bundeshauptstadt Wien (westlich an den 23., Liesing, nördlich an den 10. Wiener Gemeindebezirk, Favoriten).

 

Marktgemeinde Vösendorf
Schlossplatz 1
A-2331 Vösendorf

 

Tel. +43 (0)169903-0

Fax. +43 (0)169903-12

Mail: info@voesendorf.gv.at

 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6sendorf

 

Herr Hannes Koza Bürgermeister

 

Als Bürgermeister unserer schönen Marktgemeinde ist mir die Nähe zu unseren BürgerInnen besonders wichtig. Sollten Sie Fragen und Anregungen haben, bin ich mit meinem Team gerne für Sie da.

 

E-Mail: hannes.koza@voesendorf.gv.at
Vorbildlich und beispielhaft die selbstlose und großartige Hilfe der Gemeinde Vösendorf gegenüber den Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine. 
Bürgermeistersprechstunden

Sprechstunden bei Bürgermeister Hannes Koza statt. Bitte vereinbaren Sie vorab einen Termin bei Philipp Stanitz.

Die Bürgermeistersprechstunden finden im Gemeinderatssitzungssaal im 1. Stock des Schlosses statt. Bitte warten Sie vor dem Saal, Sie werden aufgerufen. Bitte beachten Sie, dass Ihr Termin auf 10 Minuten beschränkt ist. Damit ein reibungsloser Parteienverkehr gewährleistet werden kann, bitten wir Sie, die vereinbarten Zeiten einzuhalten.

Philipp Stanitz, BA

+43 (0)16990319

philipp.stanitz@voesendorf.gv.at 

 

http://www.voesendorf.gv.at

 

 

Vösendorf ist eine Marktgemeinde mit 7373 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2021) in Niederösterreich, im Bezirk Mödling. Sie grenzt direkt an die Bundeshauptstadt Wien (westlich an den 23., Liesing, nördlich an den 10. Wiener Gemeindebezirk, Favoriten).

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6sendorf

Herr Hannes Koza Bürgermeister
Als Bürgermeister unserer schönen Marktgemeinde ist mir die Nähe zu unseren BürgerInnen besonders wichtig. Sollten Sie Fragen und Anregungen haben, bin ich mit meinem Team gerne für Sie da.

E-Mail: hannes.koza@voesendorf.gv.at

Bürgermeistersprechstunden:

Ab sofort finden wieder Sprechstunden bei Bürgermeister Hannes Koza statt. Bitte vereinbaren Sie vorab einen Termin bei Philipp Stanitz.

Die Bürgermeistersprechstunden finden im Gemeinderatssitzungssaal im 1. Stock des Schlosses statt. Bitte warten Sie vor dem Saal, Sie werden aufgerufen. Bitte beachten Sie, dass Ihr Termin auf 10 Minuten beschränkt ist. Damit ein reibungsloser Parteienverkehr gewährleistet werden kann, bitten wir Sie, die vereinbarten Zeiten einzuhalten.

Philipp Stanitz, BA
Telefon: +43 (0)1 6990319
E-Mail: philipp.stanitz@voesendorf.gv.at

Quelle: www.voesendorf.gv.at

Namensgeschichte:

Der Name „Vösendorf“ könnte aus der indogermanischslawischen Sprachwurzel wis, fis oder fes stammen, die für „Sumpfwasser“ steht. Andere Orte mit dieser Sprachwurzel sind etwa Bad Fischau oder Bad Vöslau.

Urzeit, Kelten und Römerzeit belegen, dass das Gemeindegebiet von Vösendorf bereits im 5. Jahrtausend vor Christus besiedelt war. Um 400 vor Christus waren Kelten in Vösendorf und auch die Römer waren in Vösendorf zugegen. Bei archäologischen Grabungen wurden ein Meilenstein des Marcus Julius Phillippus, zwei Grabsteine und Dachziegel gefunden. Im Zuge des Baues der Wiener Außenring Schnellstraße wurde ein Friedhof der Awaren mit rund 500 Bestattungen gefunden.

Mittelalter

Eine Urkunde aus dem Jahr 1175 enthält die erste Nennung Vösendorfs. Das Schriftstück wird in Stift Admont aufbewahrt. In dieser Urkunde schenkte Wichard von Vestenburg dem Stift Admont vier „Mansen“ (Höfe) sowie einen Weingarten für die Aufnahme seiner Töchter ins Kloster. Um 1200 wurde das Schloss Vösendorf erstmals errichtet. Legenden besagen, dass das Geld für die Errichtung dieser Anlage aus einem Teil des Lösegeldes für Richard Löwenherz finanziert wurden. Symbolisch dafür könnten die bei einer Renovierung wiederentdeckten Pfeilschlitzfenster stehen. Das Schloss blieb, abgesehen von kurzen Unterbrechungen, über 150 Jahre im Besitz der Familie der Chunigunde von Winden. Aus dem Jahr 1487 gibt es Aufzeichnungen, die besagen, dass Matthias Corvinus von seinem Burgverwalter in Vösendorf Wein nach Wien liefern ließ. Nach dessen Tod belehnte Kaiser Maximilian abermals das Geschlecht Winden mit dem Schloss.

Türkenbelagerungen, Protestantismus und Franzosenkriege

Schloss und Ortschaft Vösendorf wurden im Zuge der Ersten Wiener Türkenbelagerung komplett zerstört. Von den damals rund 800 Einwohnern überlebten etwa 20. In der darauf folgenden Zeit wechselten die Besitzer rasch und der Ort wurde nicht wieder aufgebaut. Unter den Besitzern wurden etwa Georg Egger zu Lichtenegg, Marx Beck von Leopoldsdorf (1537), Hans Matseber (1544) und Bernhard von Meneses (1554) genannt. Erst Caspar Erbeck zu Schellenhof forcierte den Wiederaufbau, scheiterte jedoch an Geldnot. Im Jahr 1556 wurde die alte romanische Kirche restauriert. 1578 erwarb der Hofkriegsrat Wilhelm von Hofkirchen Schloss und Dorf. Das Schloss war 1584 wieder hergestellt und die gut laufende Herrschaft warf gute Erträge ab, die zu einem Drittel aus der Felderwirtschaft sowie zu zwei Drittel aus dem Weinbau stammten. Vösendorf wurde zu jener Zeit ein Zentrum evangelisch-lutherischen Glaubens. 1601 wurde erstmals eine Schule in Vösendorf erwähnt, wobei davon auszugehen ist, dass diese bereits länger existierte. 1620 war Carl Lazarzs Henckel von Donnersmark im Besitz des Schlosses. Um 1670 ließ die Gräfin von Buquoy im Schlossturm das erste Uhrwerk installieren. Auch der Freskenraum wurde zu dieser Zeit gestaltet. 1683 zerstörte die Zweite Wiener Türkenbelagerung den Ort. Von 600 Einwohnern überlebten 42. 1694 war Vösendorf im Besitz von Gräfin Maria Josepha Starhemberg, der Gattin von Graf Ernst Rüdiger von Starhemberg. Die Starhembergs ließen einige Höfe wieder errichten und vergaben sie für zwanzig Jahre abgabefrei an Zuwanderer um die Ortschaft wieder zu beleben. 1709 wurde neben der Kirche eine neue Schule errichtet. Diese wurde in späterer Zeit als Postamt verwendet. Kaiser Karl VI. ließ 1716 die Laxenburger Allee durch Vösendorf anlegen, um schneller zu seinem Sommersitz in Laxenburg zu gelangen. 1742 ließ Kaiserin Maria Theresia ebenfalls durch Vösendorf die Schönbrunner Allee anlegen. 1746 erbte Gräfin Maria Gabriela von Colloredo das Schloss. 1773 wurde in Vösendorf ein „Gemeinde Häusl“ zur Verpflegung und Unterbringung bedürftiger Vösendorfer errichtet. Die Herrschaft Vösendorf wurde 1794 durch Kaiser Franz II. erworben. Er richtete ein zusammenhängendes Jagdgebiet zwischen Inzersdorf und Laxenburg ein. 1806 wurde das kaiserliche Familiengut Vösendorf unter der Leitung des Agrarwissenschaftlers Peter Jordan zu einem landwirtschaftlichen Lehr-, Versuchs- und Mustergut umgebaut. Dieses war Basis für die Einrichtung der heutigen Universität für Bodenkultur Wien. 1809 wurde Vösendorf im Zuge der Franzosenfeldzüge Napoleons großteils zerstört und geplündert.

Eigenständige Gemeinde

Die Grundherrschaft Vösendorf wurde 1848 aufgelöst und es kam zu einer Revolution in Wien, an der sich weder die Vösendorfer Bauern noch die Ziegelarbeiter beteiligten. Die Ortsgemeinde Vösendorf wurde 1850 gegründet. 1865 pachtete Ritter von Brenner Felsach das Schloss. 1866 wurde eine Bahnlinie eröffnet, um die Ziegellieferungen von Vösendorf zur Baustelle des Linienwalls in Wien zu vereinfachen. In der Folge wurde aus der Bahnstrecke die heutige Lokalbahn Wien-Baden. Im 19. Jahrhundert war Vösendorf ein Zentrum der Ziegelindustrie. Sieben Ziegelöfen lieferten Baumaterial – großteils nach Wien. Mit den Ziegeln wurden unter anderem die Bauten der Wiener Ringstraße errichtet. An der Triester Straße wurde 1910 der erste Kindergarten errichtet. Nach Ende des Ersten Weltkrieges und dem Ende der Monarchie wurde das Schloss Vösendorf dem Invalidenfonds zur Verwaltung übergeben.

Nationalsozialismus

Vösendorf wurde von der nationalsozialistischen Diktatur 1938 in Groß-Wien eingemeindet und bildete bis 1954 einen Teil des damaligen 25. Bezirks, Liesing. Auf Grund der bereits 1946 erfolgten Vereinbarung der Bundesländer Wien und Niederösterreich, 80 1938 eingemeindete Orte wieder an Niederösterreich anzuschließen, wurde Vösendorf 1954 wieder Teil dieses Landes. 1946 bis 1954 hatte die sowjetische Besatzungsmacht gegen diese Grenzänderung ihr Veto eingelegt. 1940 wurde die Gemeinde Wien auch Eigentümerin des Schlosses. In den Jahren 1940/41 wurde ein großes Gräberfeld mit hochwertiger Keramik teilweise freigelegt – im selben Jahr startete der Bau der projektierten Reichsautobahn.

Zweite Republik

1966 wurde Vösendorf zur Marktgemeinde erhoben. 1976 wurde der erste Grundstein für die Shopping City Süd, das heute größte Shopping Center Österreichs gelegt. Die Gemeinde kaufte 1991 das völlig desolate Schloss von der Stadt Wien zurück und begann 1996 mit den Restaurierungen. Dabei wurden die Fresken in der Sala Terrena wiederentdeckt. Am 20. November 1990 erfolgte die Eröffnung de neuen Gemeindezentrums im Schloss.
Die 29 Mitglieder des Gemeinderates werden alle fünf Jahre neu gewählt. Der Bürgermeister führt den Vorsitz über die monatlich stattfindenden Gemeinderatssitzungen, in denen kommunale Belange diskutiert und entsprechende Beschlüsse gefasst werden.

Das Wappen der Marktgemeinde Vösendorf ist durch eine silberne Krücke von Grün über Rot geteilter Schild. Im oberen grünfarbenen Feld ist ein goldenfarbenes, dreigeschoßiges Gebäude mit helmbekröntem Turm zu sehen. Außerdem weist das Gebäude ein offenes schwarzes Tor und jeweils fünf offene schwarze Fenster im zweiten und dritten Obergeschoß auf. Der untere rotgefärbte Teil des Schildes ist ziegelförmige gemustert.
Die silberne Krücke stellt die Verkehrswege des Altertums und der Neuzeit, die Römerstraße und die Autobahn dar. Das rot, in Form einer Ziegelmauer gemusterte Feld steht für die Industrie und das Gewerbe, insbesondere jedoch für die Ziegelindustrie, die das Ortsleben im 19. Jahrhundert dominierte. Die grüne Farbe im oberen Teil des Wappens steht für die Landwirtschaft – Vösendorf war jahrhundertelang ein bescheidenes Bauerndorf. Das goldenfarbene Bauwerk stellt das älteste Bauwerk Vösendorfs, das Schloss dar.

Das Marktwappen entstand 1966 anlässlich der Erhebung zur Marktgemeinde. Der Entwurf und die Ausführung des Wappens stammen aus der Hand der Grafikerin Elfriede Svoboda aus Wien.