BRUNN AM GEBIRGE

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Herr Dr. Andreas Linhart
Bürgermeister (SPÖ)
Sprechstunden nach vorheriger Terminvereinbarung
Telefon: 02236/316 01 DW 200
E-Mail: buergermeister@brunnamgebirge.gv.at 

Der Bürgermeister vertritt die Gemeinde nach außen. Er ist Vorstand des Gemeindeamtes, Vorsitzender des Gemeindevorstandes und Vorsitzender der Musikschulgemeinde.

https://www.brunnamgebirge.at

Amtsleitung
Abteilung 1 – Verwaltung
Wolfgang Schragner
Leitender Gemeindebeamter
DW 201
E-Mail (schragner@brunnamgebirge.gv.at )
Leiter der Gemeindeverwaltung, organisatorische und personelle Maßnahmen zur Durchführung des Dienstbetriebes, generelle Personalangelegenheiten, Organisation und Koordination der Sitzungen des Gemeindevorstandes und Gemeinderates, Koordination Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Stellvertretung: Herbert Pertl, MA

Christine Wiemann
Leiterin Fachbereich Sekretariat
DW 204
E-Mail (gemeinde@brunnamgebirge.gv.at )
Sekretariat Bürgermeister, Protokollführung Gemeindevorstand und Gemeinderat, Führung der Beschlussevidenz, Vertragssammlung, Ehrungen,
Ansprechpartnerin für das Referat Wirtschaft und Tourismus, für den Blumenschmuckwettbewerb und die Wirtschaftsförderung

Erika Kaschnig
Posteingang
DW 205
E-Mail (gemeinde@brunnamgebirge.gv.at )
Postein- und Ausgang, Plakatierung

Birgit Glatz-Stadler
Öffentlichkeitsarbeit
DW 206
E-Mail (gemeinde@brunnamgebirge.gv.at )
Gemeindezeitung, Homepage, Fotos gemeindeeigener Veranstaltungen und Brunner Ansichten

Der Gemeinderat besteht aus 37 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2020 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:
16 SPÖ
11 ÖVP
5 Die Grünen
3 NEOS
1 FPÖ
1 Wir Brunner zu 100 Prozent (WIR)

Brunn am Gebirge ist eine Marktgemeinde mit 12.045 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2022) im Bezirk Mödling in Niederösterreich.

Der Ort liegt an den östlichsten Ausläufern der nördlichen Kalkalpen sowie an dem Staffelbruch des Wiener Beckens (Thermenlinie). Eine Bohrung beim Felsenkeller, somit nahe dem Gebirgsrand, erreichte dennoch erst bei 231,4 m wieder das Grundgebirge. Das belegt, dass das Gebirge in diesem Gebiet sehr steil zum Wiener Becken absinkt. Brunn liegt südlich von Perchtoldsdorf und der Wiener Stadtgrenze an der Südbahn, sodass ein Teil des Ortes am Abhang des Wienerwaldes und der andere Teil schon im Wiener Becken ist. Diese Grenze stellt sich in der Natur ca. mit der Südbahn dar. Brunn am Gebirge ist eine Katastralgemeinde und die einzige Ortschaft, die aber über die Siedlungen Am Wolfsholz und Heidesiedlung verfügt.

Siedlungsreste der Jungsteinzeitlichen Bandkeramischen Kultur (älteste Phase) in der Flur Wolfsholz belegen, dass das Gebiet bereits ca. 5500 v. Chr. bewohnt war. Diese stellen eine der ältesten bekannten bäuerlichen Siedlung Österreichs dar, aber die Besiedlung war natürlich nicht kontinuierlich.

Awarengräber, die in Mödling gefunden wurden, lassen darauf schließen, dass auch zu dieser Zeit das Gebiet bewohnt war. Aufgrund von Ausgrabungen nimmt man an, dass es zur Römerzeit hier eine Veteranensiedlung gab.

Etwa um 1000 dürfte das heutige Ortszentrum entstanden sein. Es nannte sich Prun oder Brun, was so viel wie Brunnen bedeutet. Urkundlich wurde Prunni im 12. Jahrhundert in einer Schenkungsurkunde erstmals erwähnt. Um 1500 stand in Brunn eine Mauer rund um den Ort, die 300 Jahre lang hielt.

Die Brautradition in Brunn am Gebirge begann bereits 1790 in Form einer Kleinbrauerei. 1847 wurde die 19 ha große Brunner-Brauere-Aktien-Gesellschaft gegründet, gegründet, die zu einer der größten der damaligen Monarchie aufstieg. Über 200 Beschäftigte brauten mehr als 200.000 hl pro Jahr in den verschiedensten Sorten. 1929 wurde die Brunner Brauerei an die Brau Union verkauft, an deren Liesinger Brauerei angegliedert und hörte auf, als eigenes Unternehmen zu existieren. Ein paar Versatzstücke im Brauereimuseum im Brunner Heimathaus zeugen noch aus dieser Zeit.

Ab 2010 besaß Brunn jedoch mit der Bierzauberei eine kleine Spezialitätenbrauerei.

Auf Grund einer privaten Idee der damaligen Gemeindewirte wurde der „Brunner Bierkirtag“ zweimal wiederaufgelegt.

2012 fand auf dem Gelände des Business Park Campus21 „Niederösterreichs größtes Oktoberfest“ statt, welches jedoch nichts mit Brunner Bier zu tun hatte, sondern von einem österreichischen Bierkonzern gesponsert wurde.

Heute ist nur mehr ein kleiner Teil der Bevölkerung im Weinbau tätig, deren Weingärten an den Hängen des Wienerwaldes liegen. Der Großteil ist in Industriebetrieben und Handelsbetrieben, die sich im Industriegebiet sowie im Campus 21 angesiedelt haben, sowie in Wien tätig. Im Osten von Brunn haben Gewerbebetriebe ihren Standort, so die Kranfirma Prangl und die Pumpenfirma Flowserve.

Auch die österreichische Niederlassung von Scania ist in Brunn ansässig. In Brunn eröffnete Hornbach im August 1996 seine erste Österreich-Filiale.

Brunn ist im dicht verbauten Gebiet fast vollständig mit biogener Fernwärme, welche im Biomasseheizkraftwerk Mödling erzeugt wird, aufgeschlossen. Sowohl die öffentlichen Gebäude wie Schulen und Ämter oder Gewerbe- und Industriebetriebe als auch großvolumige Wohnbauten werden mit dieser Fernwärme versorgt.

Zwischen Brunn und Perchtoldsdorf liegt dieWiener Außenringautobahn A 21.
Auch zur
Südautobahn gibt es eine günstige Verbindung.

Brunn hat gemeinsam mit Maria Enzersdorf eine Haltestelle an der Südbahn, die auf Brunner Gemeindegebiet liegt, aber den Namen Brunn-Maria Enzersdorf (Brunn-Ma. Enzersdorf) trägt. Im Jahr 1998 wurde der vorhandene Bahnhof in eine unbesetzte Haltestelle der ÖBB umgewandelt. Der aus dem Jahr 1862 stammende Bau, dem der Abriss drohte, wurde von der Gemeinde Brunn erworben und revitalisiert

Die Versorgung der Marktgemeinde Brunn am Gebirge mit Strom erfolgt durch die Wien Energie. Die Gasversorgung der Marktgemeinde ist durch die EVN gewährleistet. Aufgrund des geringen Anteils der Eigenversorgung mit Trinkwasser (ca. 2–5%) liefern der Wasser-Leitungs-Verband der Triestingtal- und Südbahngemeinden sowie die EVN zusätzliches Trinkwasser an die Gemeinde.

In Brunn am Gebirge befanden sich im Bereich des Goldtruhenbaches die Standorte von drei teerverarbeitenden Betrieben, einer Lackfabrik und einer Glasfabrik. Eine Verzinkerei im selben Bereich ist heute noch in Betrieb. Im untersuchten Bereich in der Umgebung des Goldtruhenbaches wurden großflächig Verunreinigungen des Untergrundes durch Teeröl festgestellt, die sich auf einer Länge von ca. 750 m und einer Fläche von ca. 100.000 m² erstrecken und vom Norden im Bereich der Verzinkerei über den Bereich der Lackfabrik und der Dachpappenfabrik Goldtruhenweg hinaus bis weit in den Süden reichen. Diese Verunreinigungen wurden im Altlastenatlas aufgenommen und stellen teilweise eine erhebliche Gefahr für die Umwelt dar.

In der Gemeinde gibt es fünf Kindergärten zwei Volksschulen und eine Mittelschule.

Im „Gliedererhof“ lebte Rudolf Steiner bis zu seiner Berufung nach Weimar als Herausgeber der Naturwissenschaftlichen Schriften Goethes in der Weimarer Ausgabe (Sophien-Ausgabe). Dort schrieb er auch die Einleitungen zu Goethes Naturwissenschaftlichen Schriften in Joseph Kürschners National-Literatur sowie die Grundlinien einer Erkenntnistheorie der Goetheschen Weltanschauung.

Die Brunner Kirche hat einen bemerkenswerten Grundriss, der Ähnlichkeiten mit dem von Rudolf Steiner entworfenen ersten Goetheanum, einem monumentalen Holzbau in Dornach im Kanton Solothurn in der Schweiz, aufweist. Sie soll von den Baumeistern des Wiener Stephansdoms errichtet worden sein.

Die Jugendstilreihenhäuser in Brunn gelten als das einheitlichste Ensemble im Stil der Wiener Secession. Die 10 Reihenhäuser in der Franz Keim-Gasse wurden ab 1902 von dem Architekten Sepp Hubatsch errichtet.

Söhne und Töchter der Gemeinde

Marian Schirmer (1650–1705), Abt des Stiftes Heiligenkreuz 1693–1705
Anton von Kenner (1871–1951), Maler
Marianne Wulf (1878–1944), Schauspielerin
Huber Marischka (1882–1959), Librettist
Hans Gál
(1890–1987), Komponist
Franz Ruhm (1896–1966), Fernsehkoch beim ORF
Otto Mauer (1907–1973), Priester, Kunstsammler und Mäzen
Agnes Niegl (1913–2008), Lehrerin und Ministerialbeamtin

Mit der Gemeinde verbundene Persönlichkeiten

Theo Braun (1922–2006), Maler und Grafiker, lebte und starb in Brunn
Jakob Fuchs (1911–1944), Kommunist und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, arbeitete in Brunn
Albert Huttary (1908–1978), Kommunist und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, arbeitete in Brunn
Franz Georg von Keeß (1747–1799), Jurist und Rechtswissenschaftler in Wien
Franz Keim (1840–1918), Schriftsteller, lebte und starb in Brunn
Horst Friedrich Mayer (1936–2003), Journalist beim ORF, lebte und ist begraben in Brunn
Rudolf Steiner (1861–1925), Publizist, Esoteriker, Vortragsredner, lebte von 1882 bis 1887 in Brunn (siehe Gedenkstätte im Gliedererhof)
Günther Thömmes (* 1963), deutscher Braumeister und Autor historischer Romane, lebt seit 2003 in Brunn
Ernst Vlcek (1941–2008), Schriftsteller, lebte und starb in Brunn

2344 Maria Enzersdorf

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Die Marktgemeinde Maria Enzersdorf im Bezirk Mödling. 

Maria Enzersdorf ist eine Marktgemeinde mit 8659 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2021) an der Thermenlinie im niederösterreichischen Industrieviertel. Bis 1999 hieß die Gemeinde Maria Enzersdorf am Gebirge.

Maria Enzersdorf besteht aus dem Altort, daher dem gewachsenen Maria Enzersdorf, und der Südstadt. Während der Altort im westlichen Teil des Gemeindegebietes am Abhang des Wiener Waldes liegt, wurde die Südstadt östlich davon im ebenen Teil des Wiener Beckens angelegt. Die Südstadt wurde als geplantes Wohn- und Geschäftsgebiet als „Gartenstadt“ konzipiert. Die von den niederösterreichischen Landesgesellschaften NEWAG und NIOGAS (heute EVN) beauftragten Architekten Wilhelm Hubatsch, Franz Kiener und Gustav Peichl waren für die Planung des neuen Verwaltungszentrums der o.g. Gesellschaften sowie des daran angeschlossenen Wohn- und Geschäftsgebiets verantwortlich. Der erste Spatenstich erfolgte am 12. September 1960.

Die Geschichte des Ortes ist eng mit dem Weinbau verbunden. Nach Grabungsfunden dürften bereits die Kelten und die Römer sich hier angesiedelt haben.
Ab dem 11. Jahrhundert lag auf dem Großen Rauchkogel, etwa 600 Meter nordwestlich und 20 Meter höher als die heutige Anlage, eine kleine Holzburg auf einem Erdhügel. Dieser Hügel war von einem Wall sowie einem Graben umschlossen. Nach 1100 wurde die Anlage von den „Herren von Engilschalchesdorf“ (heute: Maria Enzersdorf) ausgebaut.

Das erste Mal urkundlich erwähnt ist der Ort um 1130 als „Engelschalkesdorf“ im Stift Klosterneuburg. Es war die Zeit, in der auch die Burg Liechtenstein erbaut wurde. Die älteste Kirche der Stadt war die Kapelle der Maria Magdalena (heute Hauptstraße 24/26), die wiederum auf den Fundamenten einer mittelalterlichen Grangie der Mönche des Stiftes Heiligenkreuz errichtet wurde. 1402 wurde der Heiligenkreuzer Gutshof an die Gemeinde verkauft; ihr diente er bis 1863 als Rathaus. 1454 wurde das Franziskanerkloster erbaut. Im Zuge der Türkenkriege wurde der Ort mehrmals zerstört. Auch die Franziskaner mussten während der Reformation das Kloster verlassen, kamen aber wieder zurück, und Maria Enzersdorf wurde rekatholisiert. 1676–1678 baute Heiligenkreuz den Neuen Heiligenkreuzerhof in der Mariazeller Gasse 5; er war bis 1918 im Besitz des Klosters.

Die Geschichte des 19. Jahrhunderts ist sehr stark mit Johann I. Von Liechtenstein verbunden, der die Burg Liechtenstein wieder zurückkaufte und die Wälder rund um den Ort wieder aufforstete.

Ende des 19. Jahrhunderts entstand ein zweites Kloster, das Missionshaus Sankt Gabriel der Steyler Missionare. Diesem Kloster ist es auch zu verdanken, dass die dortige Umgebung – trotz des enormen Baudrucks in der gesamten Gemeinde – immer noch einige, teils verwilderte Grünflächen umfasst, beispielsweise Trockenrasen mit ihrer hohen ökologischen Bedeutung.

Von 1938 bis 1954 gehörte Maria Enzersdorf zu Groß-Wien (24. Bezirk).

1964 wurde ein drittes Kloster, das Klarissenkloster, erbaut.

Die größte Erweiterung erfuhr der Ort, als die Südstadt, die als Gartenstadt konzipiert ist, 1961 unter dem ehemaligen NEWAG-Generaldirektor und Landeshauptmannstellvertreter Viktor Müllner  begonnen (der Spatenstich erfolgte am 12. September 1960) und in den 70er Jahren fertiggestellt wurde. Durch den Bau der Südstadt verdoppelte sich auch die Einwohnerzahl in zehn Jahren (1961: 3825, 1971: 8120). Gleichzeitig wurde auch die Zentrale der heutigen EVN in der Südstadt errichtet. Auch das Bundessportzentrum Südstadt wurde hier im Zuge des Baues der Südstadt angesiedelt.

Am 19. Oktober 2004 wurde beschlossen, das alte Gemeindeamt, das zu klein war und sicherheitstechnische Mängel aufwies, zu verkaufen und ein neues Gemeindeamt auf einer im Jahr 2000 erworbenen Liegenschaft zu errichten. Das dort vorhandene Kielmannsegg-Schlössl wurde um einen modernen Zubau erweitert. Die neue Adresse der Gemeindeverwaltung lautet seit 6. August 2007 Hauptstraße 37. Der Bau wurde unter anderem von den parteiunabhängigen Aktiven wegen hoher, stetig steigender Kosten und überdimensionierter Größe heftig kritisiert. Die ÖVP hielt dem entgegen, dass diese Kostensteigerungen gerade auf die jahrelangen Verzögerungen, die die Aktiven verursacht hätten, zurückzuführen seien.

Das neue Gemeindeamt wurde am 6. Oktober 2007 im Beisein des niederösterreichischen Landeshauptmannes Erwin Pröll offiziell eröffnet.

Im westlichsten und höchstgelegenen Teil des Ortes (an der Grenze zur Gemeinde Gießhübl) befinden sich im Untergrund Gipsstöcke, wo bis 1880 Gips abgebaut wurde. Dieses Bergwerk wurde ohne jegliche Sicherungsmaßnahme aufgegeben. In den 1990er Jahren kam es vereinzelt zu Senkungen an der Oberfläche, die von durch Subrosion entstandene natürliche Hohlräume, aber auch von ehemaligen Stollen, wie sie auch in der benachbarten Seegrotte noch zu sehen sind, herrühren könnten. Es wurden deshalb 2004 und 2005 über 70 Sondierungsbohrungen durchgeführt, wobei man durch Videobilder aus der Tiefe in einem Stollen alte Werkzeuge identifizieren konnte. Die Stollen reichen bis in die Nachbargemeinde Gießhübl. Dort soll sich der ursprüngliche Einstieg in das Bergwerk befinden. Da das Gebiet in den 1970er Jahren in Bauland umgewidmet wurde, stehen heute dort Wohngebäude, von denen manche bereits Schäden aufweisen, die auf den früheren Bergbau zurückzuführen sein könnten. Da sich aber in diesem Gebiet in der Zwischenkriegszeit auch eine Mülldeponie befand, könnten Schäden auch von unzureichender Bodenverdichtung herrühren. Die Kosten für die Erkundungsbohrungen hat die Gemeinde Maria Enzersdorf vorfinanziert. Die Anfang 2007 begonnene Sicherung des alten Bergwerkes durch Verfüllen der Hohlräume wurde Ende August 2007 fertiggestellt. An den Kosten (Schätzung 3 Millionen Euro) für diese Sanierung haben sich Bund, Land und Gemeinde zu je einem Drittel beteiligt.

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Maria Enzersdorf

Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria, Heil der Kranken – nicht mehr Pfarrkirche, nur mehr Wallfahrtskirche. Pfarrkirche ist die Kirche im Ortsteil Südstadt

Franziskanerkloster Maria Enzersdorf

Burg Liechtenstein: 1136 erstmals urkundlich erwähnt; auf einem Felsrücken auf 300 m Seehöhe
erbaut. Ehemals Stammsitz des Fürsten von Liechtenstein.

Schloss Liechtenstein

Missionshaus St. Gabriel

Schlösschen auf der Weide

Schloss Hunyadi: Spätbarockes Schloss

Naturpark Föhrenberge

Kulturlandschaft Rauchkogel

Neujahrskonzert: Seit 1995 findet jedes Jahr – meist am Dreikönigstag bzw. am letzten Sonntag der
Weihnachtsferien – ein Neujahrskonzert mit dem Koncz-Ensemble statt.

Portiunculamarkt: Am 2. August findet jedes Jahr der traditionelle Portiunculamarkt in der
Kirchenstraße und Franz-Keim-Gasse statt.

Nestroy-Spiele Liechtenstein: Bis 2012 fanden unter der Leitung von Elfriede Ott im Sommer
Theateraufführungen im Rahmen des Theaterfester Niederösterreich, die sogenannten Nestroy-Spiele auf der Burg Liechtenstein – im Burghof auf der Außenseite der Burg – statt.

Sängerknaben vom Wienerwald: Heimat der Chorschule der Sängerknaben vom Wienerwald.

Chorvereinigung Maria Enzersdorf

Jugendblasmusik Maria Enzersdorf

EVN Sammlung (Kunstsammlung).

Im Gemeinderat lautet seit der Gemeinderatswahl 2020 die Verteilung der 33 Mandate:

Liste ÖVP 15, Parteiunabhängige Aktive 7, Die Grünen 6, NEOS 2, SPÖ 2, FPÖ 1.


Bürgermeister

1849–1856 Josef Keck
1856–1864 Anton Kraus
1864–1867 Georg Sternecker
1867–1870 Franz Moser
1870–1873 Alois Hößl
1873–1876 Lambert Stix
1876–1900 Josef Leeb
1900–1913 Michael Hof
1913–1919 Franz Hof
1919–1921 Ferdinand Maller
1921–1938 Karl Huber
1938–1939 Josef Feistauer

Ortsvorsteher

1945–1947 Friedrich Paast
1947–1950 Josef Jaschek
1950–1954 Walter Modl

Bürgermeister
1954–1965 Walter Modl
1965–1967 Gert Stanek
1967–1982 Peter Messinger
1982–1985 Franz Reith
1985–2000 Gottfried Höller
2000–2006 Christian Beck
2006–2013 Edeltraud Obner

seit 2013 Johann Zeiner (ÖVP)

Bergschenhoek (Niederlande) 1976 bis 2006. Aufgrund der Zusammenlegung der Gemeinde Bergschenhoek mit umliegenden Gemeinden wurde die Partnerschaft nach 30 Jahren beendet, da eine Partnerschaft nur zwischen etwa gleich großen Gemeinden sinnvoll ist.

SCHRAMM RAINER DIE SYMPATHISCHE PROMINENZ VON GAADEN

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Rainer Schramm
Adresse: Schlöglgasse 4, 2531 Gaaden bei Mödling

Telefon: 02237 8240

Gemeinde Gaaden
Hauptstraße 29
A-2531 Gaaden
Tel: 02237/7203
gemeindeamt@gaaden.at

 

Allgemeiner Parteienverkehr
Mo, Di, Mi, Do, Fr 8:00 bis 12:00 Uhr
Dienstag zus. 16:00 bis 18:00 Uhr

 

Bürgermeister: Herr Rainer Schramm

Sprechstunden:Nach Vereinbarung

(Bitte um tel. Anmeldung 02237/7203-11)

E-Mail: buergermeister@gaaden.at

 

PROMINENZ, INTERESSANTE MITMENSCHEN, WELCHE RÜCKGRAT HABEN UND ETWAS BEWEGEN IM HOHEITSGEBIET GAADEN UND AUS ÖSTERREICH STAMMEN, IM DIALOG mit Hermann-Josef Düppenbecker und dem Rest der Welt!

Echt tolle Mitmenschen: Danke, lieber Hans Stefan Hintner, Martin Schuster, Martin Eichtinger,
Bgm Ferdinand Köck, Bürgermeister Rainer Schramm
usw. Schätze Euch alle sehr.

Das persönliche Interview mit Herr 
Bürgermeister Rainer von Schramm.

Zuständig für die glücklichen Momente und Sorgen der Bürger..

Anschriften: privat, beruflich und andere:

Schlöglgasse 4/Hauptstraße 29

Ort: 2531 Gaaden NÖ Bezirk MÖMÖ Mödling

Tel.: 0043 (0) 2237 7203

Mobil-Tel.: +43 (0) 650 8240300

Web:

www.gaaden.at

E-Mail:

gemeindeamt@gaaden.at

Weitere E-Mail:

buergermeister@gaaden.at

Bitte weiter empfehlen.

„Ausdauernd, nachhaltig, ehrlich und direkt!“

mit Hermann-Josef Düppenbecker

Web: http://hermann.marketing

Email: hallo@hermann.marketing

Fragen und eventuelle Antworten (ernst und spaßig):

1. Interview am 29. Mai 2019 und 2. Interview am 04. Juni 2019.
Aktualisierung im Jahr 2022 in Aussicht gestellt. 
Ort: Gemeindeamt Gaaden; Amtszimmer des Bürgermeisters
Bürgermeister: Rainer Schramm
Geburtsdatum: 08. April 1951
Familie: Ehefrau Anna; 2 Kinder: 1 Bub (Alter 49); 1 Mädel (Alter 48)
Kinder aus der ersten Ehe vom Rainer Schramm.
Hermann:
Jugendzeit?
Antwort: Nach 9 Monaten gereifter Zeit im Leib meiner Mutter erblickte ich das Sonnenlicht der großen weiten Welt. Dann ging das Chaos mit mir los. Blicke auf eine behütete glückliche Kindheit zurück. Sie erzogen mich zur Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit mit Hausverstand. Dafür bin ich Ihnen bis heute dankbar. Mein Vater war ein tüchtiger Mitarbeiter bei der „Austria Tabak“ Industrie in Wien. Mutter Maria war eine tüchtige selbständige Unternehmerin für Oberbekleidungsstoffe und Produkte.
Hermann: Ausbildung
Antwort: Auffallender Jüngling im Kindergarten. Grundschule, Internat, HTL Mödling Maschinenbau und
beruflich inspirierende Kurse.

Hermann:
Beruflicher Werdegang.
Antwort: Nach der HTL Technische Hochschule besuchte ich die landwirtschaftliche Fachschulde in Obersiebenbrunn. Meine Landwirtschaft-Meisterprüfung machte ich in Warth/Grimmenstein. Im Jahre 1985 habe ich eine eigene Handelsagentur für Heimtextilien gegründet (u.a. Sander).
Hermann: Highlights in Deinem Leben; Privat, Beruflich, Politisch usw.
Antwort: Fluggeschichten; Pilotenschein; Bin ein ausgebildeter Berufspilot; aktiv über 20 Jahre. Personenflugschein.
Wasserflugschein in Kanada/Alaska. Viele interessante Erlebnisse. Darüber berichte ich später.
Hermann: Was charakterisiert in Deinen Augen einen Genießer?
Antwort: Es ist ein Mitmensch, welcher aktiv und intensiv lebt. Der das Positive mit Genuss auskostet.
Hermann: Warum bist Du Politiker geworden?
Antwort: Weil ich in der Gemeinde Gaaden sehr gerne lebe, heimatverbunden bin, für die Demokratie bin, mich einsetzen kann, für Gerechtigkeit Sorge tragen darf und für Ausgeglichenheit mitwirken kann.
Hermann: Dein Hauptcharakterzug?
Antwort: Ehrlichkeit, Beständigkeit und Nachhaltigkeit.
Hermann: Wie koordinierst Du Deine vielseitigen Aufgaben als Bürgermeister; Politiker usw.
mit Familie und Beruf? Deine Zusatzaufgaben und so weiter und so heiter?
Antwort: Die Bevölkerung von Gaaden bestimmt meine Termine. Das Wichtigste zuerst.
Hermann: Welche sind Deine politischen Ziele in der Zukunft ab Jänner 2019?
Antwort: Gerne möchte ich weiterhin Bürgermeister von Gaaden bleiben und das Beste für die
Bevölkerung tun.

Hermann:
Dein Lieblingsgericht?
Antwort: Palatschinken.
Hermann: Bist Du selbst ein guter Koch? Welche sind Deine Lieblingsgerichte, womit Du Deine
Ehefrau/Lebensgefährtin/Freundin, Deine Familie
und auch mich verwöhnen könntest?
Antwort: Nein. Bin lieber ein Konsument und lasse mich verwöhnen. Meist von meiner Ehefrau Anna
mit guter Hausmannskost.
Hermann: Was magst Du überhaupt nicht essen?
Antwort: Pilze aus Wald und Flur. Die gesammelten Schwammerl.
Hermann: Was wolltest Du als Kind partout nicht essen?
Antwort: Pilze aus Wald und Flur. Die gesammelten Schwammerl.
Hermann: Was hast Du als Kind am liebsten gegessen?
Antwort: Germknödel.
Hermann: Welche regionale Persönlichkeit bewunderst Du am meisten?
Antwort: Den Alt-Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, dem amtierenden BM Hans Stefan Hintner von Mödling, den Alt-Bürgermeister Karl Sonnweber von Guntramsdorf und andere herausragende
Persönlichkeit aus dem Bezirk Mödling.
Hermann: Welche regionale Spezialität magst Du am liebsten?
Antwort: Gute Steak; Gegrilltes Fleisch.
Hermann: Welchen Winzer (lebend) bewunderst Du am meisten?
Antwort: Den Winzer Otto Pferschy aus Mödling; den Winzer Gustav Krug aus Gumpoldskirchen.
Hermann: Dein größter Fehler?
Antwort: Gutgläubigkeit gegenüber meinen Mitmenschen.
Hermann: Dein Lieblingsurlaubsland oder Region?
Antwort: Meine Gemeinde Gaaden und den Rest von Österreich.
Hermann: Welches Land würdest Du gern mal 4 Wochen bereisen und die jeweiligen Spezialitäten, die Küche und die Leute kennen lernen?
Antwort: Australien und die Kängurus.
Hermann: Dein Lieblingsgetränk (außer Wein)?
Antwort: Coca Cola.
Hermann: Deine heimliche/unheimliche Leidenschaft?
Antwort: Die Fliegerei; Segel- und Motorflug.
Hermann: Deine Lieblingsbeschäftigung?
Antwort: Bürgermeister in Gaaden sein.
Hermann: Welches Buch hast Du als letztes gelesen?
Antwort: Lustige Bücher mit interessantem Inhalt, „Der Fall Lukona: Was Udo Proksch wirklich plante, ausführte und wie er zu Sturz kam usw.“; „Der Betrüger Sicherheitschef Herr Hoffmann“, welcher niemals ein Sicherheitschef von Österreich war.
Hermann: Was schätzt Du an Deinen Freunden am meisten?
Antwort: Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, Handschlag-Qualität, welche leider seltener wird.
Eine Vervielfältigung oder Verwendung dieses Interview in anderen elektronischen oder gedruckten
Medien/Publikationen, insbesondere auch in kommerzieller Weise, ist ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung von Bürgermeister Rainer Schramm und Hermann-Josef Düppenbecker nicht gestattet.
Rückfragen bitte an hallo@hermann.marketing
Web: www.hermann.marketing

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Gelesen und zur Publikation von Hermann-Josef Düppenbecker genehmigt.

Herr BM Rainer Schramm
Politiker