AMELI RICCA Das Musik Talent

Veröffentlicht: & gespeichert unter Allgemein.

„Amelie Ricca“
Shownachwuchs aus Niederösterreich
8. September 2021, 12:12 Uhr
Text: René Brunhölzl (Mein Bezirk.at ) Quelle.
Sie ist erst neun Jahre jung, singt und tanzt mit Begeisterung und weiß genau, dass sie einmal als Sängerin auf der Bühne stehen möchte!

Die Rede ist von „Amelie Ricca“ aus Mödling, deren vor kurzem veröffentlichte Titel bereits in verschiedenen Radioprogrammen zu hören sind. „Und natürlich gibt es auch Videos auf YouTube“ sagt die fröhliche Nachwuchssängerin selbstbewusst.
Dass sie mit ihrem Lied „Da ist noch immer die Hand, die uns hält“ in der Schweiz sogar 5 Wochen lang auf Platz 1 einer Hitparade landen konnte, freut sie und ihre Familie ganz besonders.
Die ersten Schritte Richtung „Showbühne“ sind also bereits gemacht.
„Amelie Ricca“ gewinnt die Herzen des Publikums durch ihre frisch-fröhliche Natürlichkeit, ihre Stimme, die sie mit einem für dieses Alter erstaunlichen Ausdruck einsetzt und die Freude, die sie beim Singen ausstrahlt.
Nach ihren musikalischen Vorbildern gefragt, will sich die pfiffige junge Dame nicht auf bestimmte Sängerinnen festlegen, sagt jedoch, dass sie durch ihre Eltern und Großeltern auf jeden Fall vorbelastet und dafür sehr dankbar sei.
Es ist zu erwarten, dass man von „Amelie Ricca“ noch viel hören wird. Man darf gespannt sein.

http://amelie.ricca.at

 

 

 

Bin eine rheinische Frohnatur. Hermann-Josef

Veröffentlicht: & gespeichert unter Allgemein.

Hermann-Josef Düppenbecker
Bin eine rheinische Frohnatur.
Kölle Alaaf ! Karnevalist mit Leib und Seele

 

Aus meinem ehemaligen Heimatdorf, Ittenbach bei Königswinter am Rhein.

 

Ittenbach ist ein Stadtteil von Königswinter im nordrhein-westfälischen Rhein-Sieg-Kreis und liegt am Siebengebirge. Der Ort, in der Region auch Öttemich genannt, ist ein anerkannter Erholungs- und Fremdenverkehrsort.

Der Stadtteil Ittenbach mit den umliegenden Ortsteilen Döttscheid, Gräfenhohn, Hüscheid und der Margarethenhöhe hat 3722 Einwohner, der Ortsteil Ittenbach 3113 (Stand: 31. März 2021).

Ittenbach hat die Siedlungsform eines Haufendorfs. Die Ortschaft liegt am östlichen Rand des Siebengebirges im gleichnamigen Naturschutzgebiet und Naturpark, am Übergang zum Pleiser Hügelland. Sie umfasst weitgehend Höhenlagen zwischen 220 und 320 m über dem Meeresspiegel. Höchste Erhebung ist der Ittenbach westlich überragende Große Ölberg mit 461 Metern. Durchquert wird der Ort vom wenig oberhalb entspringenden Rottbach, der über den Lützbach dem Pleisbach zufließt. Der äußerste südwestliche Teil von Ittenbach am Hang des Lohrbergs wird Lahr genannt, reicht bis auf gut 360 m ü. NHN und ist das am höchsten gelegene Wohngebiet der Stadt Königswinter. Außerhalb der zusammenhängenden Bebauung der Ortschaft erstrecken sich im Westen noch vereinzelt Häuser entlang der durch Ittenbach verlaufenden Landesstraße 331, an deren höchstem Punkt der Ortsteil Margarethenhöhe (320 m ü. NHN) liegt. Im Norden schließt sich nahezu nahtlos der Ortsteil Döttscheid (210 m ü. NHN) an und im Nordosten, getrennt durch die Bundesautobahn 3, Gräfenhohn (205 m ü. NHN). Südlich von Ittenbach beginnt an der Frühmesseiche der Stellweg, ein geradliniger ausgebauter Schneisenweg, der im oberen Bereich des Naturparks Siebengebirge bis zum Asberg führt.

Aufgrund seiner Lage war es schon zu Zeiten der Rheinromantik im 19. Jahrhundert ein beliebtes Ausflugsgebiet. Ittenbach wurde daher auch zum Wohngebiet für Pendler, die in Bonn oder Köln arbeiten

Ittenbach wurde 992 n. Chr. erstmals urkundlich als Idubag erwähnt. Der Kölner Erzbischof Hermann I. bestätigte dem Stift Gerresheim den Besitz eines Gutes in „Idubag“. Der Zehnt in der Gemarkung stand zunächst dem Stift Vilich, seit 1230 der Abtei Heisterbach zu. 1320 ist dann die Schreibweise „Yttenbach“ belegt. 1670 umfasste Ittenbach 54 Häuser. Bis zum Reichsdeputationshauptschluss 1803 gehörte Ittenbach zum kurkölnischen Amt Wolkenburg. Ittenbach wurde zunächst dem Fürstentum Nassau-Usingen zugeordnet, kam nach der Bildung des Rheinbunds 1806 zum Großherzogtum Berg und gehörte zum Kanton Königswinter im Département Rhein.

Die Straßenverbindung von Ittenbach nach Königswinter, auf der die heutige Landesstraße 331 verläuft, geht auf einen Fuhrweg aus dem Jahre 1862 zurück und wurde 1928 durch Ausbau dem allgemeinen Kraftverkehr zugänglich gemacht.
Nach den Beschlüssen auf dem
Wiener Kongress kam das Rheinland 1815 zum Königreich Preußen. Unter der preußischen Verwaltung wurde Ittenbach 1816 der Bürgermeisterei Königswinter (1927 umbenannt in Amt) im Kreis Siegburg zugeordnet. In postalischer Hinsicht gehörte Ittenbach bis 1854 zum Landzustellbereich der Postexpedition Königswinter, anschließend zu dem der Postexpedition Honnef.
Die Gemeinde Ittenbach hatte 1885 eine Fläche von 554 ha, davon 250 ha Acker-, 42 Wiesen- und 232 Waldfläche.

Die Gemeinde hatte 1885 63 Wohnplätze mit 814 Wohngebäuden (einschließlich unbewohnter). Es gab 778 Haushaltungen. Die Gemeinde hatte 692 Einwohner (365 Männer und 327 Frauen). Neben 690 Katholiken gab es zwei Bürger evangelischen Glaubens. Erstere hatten in Ittenbach eine eigene Pfarre, letztere wurden von Königswinter betreut.

Neben Ittenbach gab es 19 weitere Wohnplätze in der Gemeinde: Bacherhof, Bruch, Döttscheid, Elsteroth, Falkenstein, Gräfenhohn, Hagen, Hüscheid, Kante, Lahr, Mühten, Perlenhardt, Röttgen, Unter den Eichen, Unter den Linden, Laagshof, Margarethenhof, Ölberg und Forsthaus Stöckerhof.

1967 umfasste die Gemarkung Ittenbach 560 ha mit 2.452 Einwohnern. Von diesen waren 78 in der Land- und Forstwirtschaft, 288 im verarbeitenden Gewerbe und 382 im Dienstleistungsbereich tätig. 355 Auspendlern standen 86 Einpendler gegenüber. An öffentlichen Einrichtungen waren 1967 vorhanden: eine Volksschule, ein Sportplatz, eine Turnhalle, ein Kindergarten und 2 Büchereien.

Am 1. August 1969 entstand im Rahmen der kommunalen Neugliederung die Stadt Königswinter mit dem Stadtteil Ittenbach.
Zur Gemeinde Ittenbach gehörte auch der Ortsteil Margarethenhöhe. Benannt ist der Ort nach dem dort aufgestellten Margarethenkreuz, das 1641 von Ittenbacher Bürgern als Wegekreuz des Bittweges zur Wallfahrtskapelle auf dem Petersberg gestiftet wurde.

Kriegsgräberstätte Ittenbach

 

Im Stadtgebiet von Königswinter gibt es acht Kriegsgräberstätten mit insgesamt 2323 Toten. Die Anlagen befinden sich auf dem städtischen Friedhof und in den Ortsteilen Eudenbach, Heisterbacherrott, Ittenbach, Niederdollendorf, Oberdollendorf, Oberpleis und Stieldorf.

In Ittenbach ruhen 1871 Tote des Zweiten Weltkrieges, im Einzelnen: 1626 Deutsche, 224 Sowjetbürger, 12 Polen, 4 Niederländer, 2 Belgier, 2 Franzosen und 1 Italiener. Der Raum Königswinter lag bis Ende des Krieges abseits des großen Kampfgeschehens. Lediglich einige Flugabwehrstellungen befanden sich auf den Rheinhöhen; in Eudenbach war ein Flugplatz. Vereinzelte Bombenabwürfe erlebte die Stadt allerdings bereits am 7. Februar 1941, bei denen 5 Menschen in Oberdollendorf umkamen. Schwere Bombentreffer erlitt die Altstadt von Königswinter am 22. April 1944; 56 Menschen verloren ihr Leben. Erst als die Amerikaner am 7. März 1945 nachmittags die Ludendorff-Brücke zwischen Remagen und Erpel überschritten, kam der Krieg zu Lande ins Siebengebirge.

Die katholische Kirche „Zur Schmerzhaften Mutter“, ein Saalbau aus Trachyt, entstand anstelle eines Vorgängerbaus von 1660 im Jahre 1833. 1894 wurde ein viergeschossiger, neoromanischer Westturm angefügt, 1953 ein Vorbau. Die jüngste Erweiterung (Querhaus und Chor) fiel in die Jahre 1969/70.

Am Ortseingang in dem Kreisel an der Bundesautobahn 3 wurde eine siebenelementige Metallskulptur mit dem Namen Tor zum Siebengebirge errichtet, in der jedes der Elemente hufeisenförmig gebogen ist und sowohl als Tor als auch als Gebirge interpretiert werden kann. Zu den bedeutendsten Bauwerken und Baudenkmälern im Ortsteil Margarethenhöhe gehören die Gastwirtschaft Margarethenkreuz und das ehemalige Hotel Margarethenhof, von 1984 bis 1999 Sitz der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung.

Ittenbach liegt an der Anschlussstelle Siebengebirge der Bundesautobahn 3 und besitzt damit eine verkehrsgünstige Lage, was die Gewerbeansiedlung begünstigt. Eine Ittenbacher Bürgerinitiative befürwortet die Wiederaufnahme des 2003 aus dem Bundesverkehrswegeplan gestrichenen Ennertaufstiegs, der den Stadtteil vom Durchgangsverkehr zur A3 entlasten sollte, in anderen Stadtteilen allerdings für eine größere Belastung sorgen würde. Um Ittenbach zu entlasten, werden alternative Möglichkeiten geprüft, darunter ein Tunnel durch den Großen Ölberg als Ortsumgehung von Ittenbach.

Eine Buslinie verbindet Ittenbach mit dem ICE-Bahnhof Siegburg (Fahrzeit ca. 45 Minuten), weitere Buslinien führen nach Königswinter, an die Bonner Stadtbahnlinie 66 und an die Fähre nach Bonn-Bad Godesberg.
Die
Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main passiert den Ort im Ittenbachtunnel.

Link: https://www.kirche-am-oelberg.de/index.php?l0=7&l1=4&l2=3&l3=1#nav

Hier steht für Sie an einen Vormittag und einen Nachmittag unsere Pfarramtssekretärin Hildegard Höller für Ihre Anliegen zur Verfügung.

Das Pfarrbüro in Ittenbach finden Sie im Philipp-Neri-Haus rechts neben der Kirche Zur Schmerzhaften Mutter. Man erreicht das Büro über die angebaute Treppe. Die genaue Adresse lautet:

Hildegard Höller
Kirchstr. 21a
53639 Königswinter-Ittenbach
Tel.02223 21882
Fax: 02244 23492
Mail:
Pfarrbuero.Ittenbach@kirche-am-oelberg.de

Öffnungszeiten
Freitag 10:00 Uhr bis 12:30 Uhr,
Mittwoch: 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Bei der Bürgermeisterwahl am 13. September 2020 erreichte der Kandidat von SPD, KöWI und Grünen, Lutz Wagner (KöWI), 50,78 % der abgegebenen Stimmen und löst damit den amtierenden Bürgermeister Peter Wirtz ab. Königswinterer Wählerinitiative (KöWI)

Der Bürgermeister der Stadt Königswinter hat seit etwa 1990 seinen Amtssitz im Haus Bachem, das dem Rathaus gegenüberliegt.
Königswinter
ist eine Stadt im Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen mit 41.122 Einwohnern (31. Dezember 2020), auf der östlichen Rheinseite gegenüber dem Stadtbezirk Bad Godesberg der Bundesstadt Bonn. Die Stadt liegt zu Füßen des Siebengebirges mit dem markanten Drachenfels und dem Petersberg, der als Standort des Bundesgästehauses vielfach Stätte von Konferenzen mit nationaler und internationaler Ausstrahlung wurde. Königswinter nimmt gemäß Landesplanung die Funktion eines Mittelzentrums ein

Stadtrat
Ob es um die Gebühren für den Besuch einer Kindertagestätte geht, um Verkehrskonzepte oder um die Erschließung von Neubaugebieten – was der Rat entscheidet, hat oft sehr konkrete Bedeutung dafür, wie es sich in unserer Stadt leben und arbeiten lässt.
Dem Rat gehören 52 von den Bürgerinnen und Bürgern gewählte Mitglieder an. Sie führen die Bezeichnung „Ratsmitglied“. Den Vorsitz führt der
Bürgermeister.
Der Rat berät und trifft Entscheidungen in allen wichtigen Angelegenheiten der Gemeinde. Er tut dies entweder auf Vorschlag der Verwaltung oder auf Antrag der Ratsfraktionen oder Ratsgruppen sowie auf Empfehlung der Fachausschüsse. Der Rat hält sich dabei an genaue Regeln, die ein demokratisches, faires und transparentes Zustandekommen der Entscheidungen gewährleisten sollen. Sie sind in der Gemeindeordnung NRW und in einer
Geschäftsordnung niedergelegt.

Die Sitzungen des Rates sind öffentlich. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können die Beratungen im Ratssaal mit verfolgen. Auch die Presse beobachtet das Geschehen vom Pressetisch im Ratssaal. Die Tages- und Wochenzeitungen berichten regelmäßig über die wichtigsten Ergebnisse der Sitzungen.
Nur wenige Angelegenheiten, in denen schutzwürdige Daten zur Sprache kommen können, werden im nicht öffentlichen Teil am Ende der Sitzung behandelt. Aus der Tagesordnung ist zu entnehmen, welche Punkte öffentlich und welche nicht öffentlich behandelt werden.
Dieselben Spielregeln gelten auch für die Ausschüsse des Rates. Die Sitzungstermine, Sitzungsorte und Tagesordnungen werden jeweils eine Woche zuvor öffentlich bekannt gemacht. Die Beratungsunterlagen für den öffentlichen Teil werden der Presse zur Verfügung gestellt. Sie können auch von interessierten Bürgerinnen und Bürgern eingesehen werden.
Mit dem
Ratsinformationssystem kann sich umfassend im Internet über Rats- und Ausschusssitzungen, Tagesordnungen und Mitglieder informieren.

Herr Bürgermeister Lutz Wagner
Tel.: +49 2244 918605
Tel.: +49 2244 920825
Pfarrer-Wichert-Straße 51
53639 Königswinter
Deutschland.

Haus Bachem
Sekretärin: Frau Stephanie Frings
E-Mail:
stephanie.frings@koenigswinter.de
Drachenfelsstr. 4
53639 Königswinter

0049 (0)2244 889-321

E-Mail: stadtverwaltung@koenigswinter.de

 

MANDL LUKAS

Veröffentlicht: & gespeichert unter Allgemein.

PROMINENZ, INTERESSANTE MITMENSCHEN WELCHE RÜCKGRAT HABEN.

ETWAS BEWEGEN !!!

AUS ÖSTERREICH STAMMEN.

IM DIALOG mit Hermann-Josef Düppenbecker und dem Rest der Welt!

Das persönliche Interview mit Herr MEP

Mag. Lukas Mandl

Europa-Abgeordneter für Österreich

Anschriften: privat, beruflich und andere:
Heldenplatz 11
Ort: 1017 Wien
Web: www.lukasmandl.eu
E-Mail:
blog@lukasmandl.eu

Bitte weiter empfehlen.

„Ausdauernd, nachhaltig, ehrlich und direkt!“

mit Hermann-Josef Düppenbecker

Web:http://hermann.marketing

Email: hallo@hermann.marketing 

Fragen und eventuelle Antworten (ernst und spaßig):

Interview am

15.01.2019, persönlich in Wien und elektronisch

Aktualisierung ist im Jahr 2022 geplant. 

Ort: Straßburg

MEP Herr Mag. Lukas Mandl

Jahrgang:

12.07.1979 in Wien.

Familie: verheiratet, drei Kinder

Hermann: Jugendzeit?

Antwort: Ich bin aufgewachsen in Gerasdorf als viertes von fünf Kindern meiner Eltern, eines Steirers und einer Holländerin. Ich habe durch die Volksabstimmung über den EU-Beitritt Österreichs vor dem 12. Juni 1994 politisches Interesse entwickelt, obwohl ich noch nicht stimmberechtigt war, habe ich als knapp 15-jähriger Klassensprecher Informationsmaterial für die Volksabstimmung verteilt. Das war noch vor dem Start einer parteipolitischen Tätigkeit.

Hermann: Ausbildung?

Antwort: Bildung ist ein lebenslanger Prozess, den wir selbst gestalten. Ich versuche zumindest ein Mal im Jahr einen Lehrgang oder einen Workshop zu machen, um mich weiterzuentwickeln und neue Horizonte kennenzulernen. Zuletzt habe ich den Strategischen Führungslehrgang der Bundesregierung absolviert. Beinahe jedes Jahr nehme ich am Europäischen Forum Alpbach teil. Vor einigen Jahren habe ich das International Visitors Leadership Programm der USA absolviert. Das sind nur drei Beispiele. Schulisch habe ich eine Handelsakademie abgeschlossen. An der Universität Wien habe ich ein Studium der Kommunikationswissenschaften absolviert.

Hermann:
Beruflicher Werdegang?

Antwort: Ich bin dankbar, dass ich schon früh mein Hobby zum Beruf machen durfte. Die Redensart, dass man das, was man gerne macht, in der Regel auch gut macht, weil man sich richtig identifziert mit der Aufgabe, finde ich richtig. So war ich Mitarbeiter von Abgeordneten im Nationalrat Österreichs und im Europa-Parlament, Trainee der Industriellenvereinigung, Referent der Volkspartei Niederösterreich und Generalsekretär des Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmer-Bundes der ÖVP. So spannend wie Politik und Journalismus finde ich auch Bildung. So war ich acht Jahre lang externer Universitätslektor an der Wirtschaftsuniversität Wien, und halte nach wie vor Vorträge und Seminare, wenn auch seit dem Start der Arbeit im Europa-Parlament weniger als früher.

Hermann: Highlights in Deinem Leben; Privat, Beruflich, Politisch usw.?

Antwort: Die Highlights in meinem Leben waren sicher die Geburten unserer drei Kinder. Meine Frau Kristina und ich sind dankbar, dass wir sie alle drei gesund und zu sehr liebevollen, engagierten Menschen heranwachsen sehen dürfen.

In politischer Hinsicht gehörte die schon erwähnte Volksabstimmung über den Beitritt Österreichs am 12. Juni 1994 zu den Highlights für mich. Ich habe das Ergebnis im Wiener Wurstelprater in einem kleinen Röhrenfernsehgerät in einem Würstelstand gesehen. Zu den Projekten, die mir am meisten am Herzen liegen gehören etwa die Umsetzung einer Holocaust-Gedenkstätte in meiner Heimatstadt Gerasdorf in meiner Zeit als Vizebürgermeister, die Durchsetzung eines Pflegeheims für Gerasdorf, die Vertretung Niederösterreichs in der Versammlung der Regionen Europas damals als Vorsitzender des Landtags-Europaausschusses, sowie im Europa-Parlament die Verhinderung höherer Trinkwasser-Kosten für die Haushalte in Österreich; sowie das Bewahren des so wichtigen Systems der Freiwilligenarbeit beim Katastrophenschutz, also auch für unsere Feuerwehren und Rettungsorganisationen; und auch viele tagtägliche Schritte für Österreich im Europa-Parlament und für ein Europa, das nach außen stärker wird und nach innen mehr Freiheit möglich macht.

Hermann: Was charakterisiert in Deinen Augen einen Genießer?

Antwort: Dass sie oder er Schönes wahrnimmt und zu schätzen weiß.

Hermann: Warum bist Du Politiker geworden?

Antwort: Weil ich 1993 zum Klassensprecher gewählt wurde, die Vertretung meiner Mitmenschen in politischen Prozessen mir große Freude bereitet, ich immer wieder bei Wahlen angetreten bin und mehrfach gewählt wurde. Ich versuche immer, diesem Wählervertrauen gerecht zu werden. Das ist meine Anspruch.

Hermann: Dein Hauptcharakterzug?

Antwort: Da halte ich es mit Waltraud Klasnic, die einmal gesagt hat, ihr Lieblingstier sei der Elefant, der habe eine dicke Haut und sei trotzdem sensibel. Aber Charakterzüge können wohl andere Menschen besser beurteilen als ich selbst.

Hermann: Wie koordinierst Du Deine vielseitigen Aufgaben als Selbständiger; Politiker usw.
mit Familie und Beruf? Deine Zusatzaufgaben und so weiter und so heiter?
Antwort: Mit Microsoft Outlook. 😉 Im Ernst: Die Energie ist bei mir da, wenn ich einen Sinn erkenne und Freude an der Arbeit habe. Und ein gewisses Maß an Disziplin ist auch notwendig, um das Arbeitspensum zu bewältigen.

Hermann: Gibt es von Dir ein Statement? Wenn ja, wie lautet dies?
Antwort: Winston Churchill soll gesagt haben, wenn er ohne Zeitlimit reden könne, könne er sofort beginnen, und sehr, sehr lange reden. So ist meine Assoziation zu dieser Frage. Also mache ich lieber gleich eine Punkt.

Hermann: Welche 3 bis 5 oder mehr besondere Errungenschaften/Ziele hast Du mit Deinen Aufgaben
erreichen können?

Antwort: Das habe ich versucht, oben zu beantworten, in der Frage nach besonderen Momenten.

Hermann: Welche sind Deine politischen Ziele in der Zukunft?

Antwort: Ich will Österreich im Europa-Parlament gut vertreten und einen Beitrag dazu leisten, dass Europa nach außen hin stärker wird und nach innen mehr Freiheit schafft. Dafür ist viel zu tun, etwa in den Bereichen Entbürokratisierung und Deregulieung, für Sicherheit und in der EU-Nachbarschaftspolitik, für Bildung und zur besseren Chancenauswertung im Zeitalter der Digitalisierung, für die EU-Regionalpolitik und für echte Nachhaltigkeit, um dem Klimawandel zu begegnen und dabei den Arbeitsmarkt und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Entlang dieser Ziele bewegt sich meine Arbeit.

Hermann:
Dein Lieblingsgericht?

Antwort: Der Verfassungsgerichtshof. 😉 Im Ernst: Spaghetti von meiner Frau. Darauf entwickle ich eine riesen Vorfreude und genieße sie dann.

Hermann: Bist Du selbst ein guter Koch? Welche sind Deine Lieblingsgerichte, womit Du Deine
Ehefrau/Lebensgefährtin/Freundin, Deine Familie und auch mich verwöhnen könntest?

Antwort: Ich kann nur Palatschinken, aber damit konnte ich schon hin und wieder Menschen verwöhnen.

Hermann: Was magst Du überhaupt nicht essen?

Antwort: Wenn es sich wirklich um für unsere menschliche Spezies genießbares Essen handelt, will ich es versuchen. Ich habe auch ein Mal in China Würmer gegessen. Ich bin da sehr neugierig.

Hermann: Was wolltest Du als Kind partout nicht essen?

Antwort: Germknödel.

Hermann:
Was hast Du als Kind am liebsten gegessen?

Antwort: Reisfleisch von meiner Mutter.

Hermann: Welche regionale Persönlichkeit bewunderst Du am meisten?

Antwort: Mit einem Superlativ kann ich das schwer beantworten. Ich bewundere viele Persönlichkeiten, auch viele regionale. Derzeit fällt mir besonders die Bewunderung für ein Gemeindeoberhaupt ein, dem es nicht leicht gemacht wurde, auf Verbrechen im nationalsozialistischen Verbrecherstaat auf dem Gemeindegebiet mit einer angemessenen Aufarbeitung zu reagieren, es aber trotzdem getan hat. Das nötigt mir Respekt ab. Es sollte zwar selbstverständlich sein, aufzuarbeiten und aufzuklären. Dennoch kann man dabei auf Hürden stoßen, die man nicht erwarten würde.

Hermann: Welche regionale Spezialität magst Du am liebsten?

Antwort: Ganz banal: Das Wiener Schnitzel.

Hermann: Dein Lieblingsrestaurant in der Region/in Europa?

Antwort: Das Dorfgasthaus in meinem Heimatort Seyring.

Hermann: Welchen Winzer (lebend) bewunderst Du am meisten?

Antwort: Johannes Schmuckenschlager, weil er Wein macht, und dabei zusätzlich noch alle Winzer und alle Landwirte erfolgreich vertritt.

Hermann: Dein größter Fehler?

Antwort: Dass ich nach der Geburt eines meiner Kinder bis 3 Uhr Früh am Laptop gearbeitet habe, statt mich zu Kind und Mutter zu kuscheln. Das war zwar hoffentlich kein gravierender Fehler, aber sinngemäß ein großer. Aber ich kann da nur den Kopf schütteln über mich selbst. Ich würde es heute nicht mehr so machen.

Hermann: Dein Lieblingsurlaubsland oder Region?

Antwort: Ich komme recht viel herum, und dabei lerne ich Österreich immer mehr lieben. Ich bin wirklich am liebsten in Österreich, aber ich lerne auch neue Teile der Welt gerne kennen. Irgendwann werde ich in Roncesvalles das Pilgern auf dem Jakobsweg Richtung Santiago fortsetzen. Dort zieht es mich hin. Dort habe ich vor zwei Jahren eine lange Pause begonnen.

Hermann: Welches Land würdest Du gern mal 4 Wochen bereisen und die jeweiligen Spezialitäten, die Küche und die Leute kennen lernen?

Antwort: Ich würde gerne einmal für längere Zeit in der Entwicklungszusammenarbeit vor Ort mithelfen.

Hermann: Dein Lieblingsgetränk (außer Wein)?

Antwort: Viel Wasser, zu viel Kaffee, hin und wieder ein Bier.

Hermann: Deine heimliche/unheimliche Leidenschaft?

Antwort: Netflix-Serien

Hermann: Deine Lieblingsbeschäftigung?

Antwort: Derzeit mit meinem Sohn auf der Playstation FIFA spielen.

Hermann: Welches Buch hast Du als letztes gelesen?

Antwort: Ich lese mehrere Bücher gleichzeitig. Derzeit gehört „Quality Land“ dazu, ausgelesen habe ich gerade „21“, und ich habe mich durch „Homo Deus“ fast durchgekämpft, außerdem bin ich mit „Der Wein des Vergessens“ fast durch.

Hermann: Was schätzt Du an Deinen Freunden am meisten?

Antwort: Ehrlichkeit und Freundschaft auch und gerade dann, wenn man nicht einer Meinung ist, und wenn man einander hilft, ohne eine Gegenleistung zu erwarten oder auch nur erwarten zu können.

Eine Vervielfältigung oder Verwendung dieses Interview in anderen elektronischen oder gedruckten
Medien/Publikationen, insbesondere auch in kommerzieller Weise, ist ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung von Lukas Mandl und Hermann-Josef Düppenbecker nicht gestattet.
Rückfragen bitte an hallo@hermann.marketing
Web: www.hermann.marketing

P.S.:
Diese Publikationen in den Netzwerken erreichen über 9000 Mitmenschen fast
wöchentlich. Über 2
58.000 Klicks mit „Gefällt mir“ allein im Facebook für meine Postings.
Darüber hinaus, durch über
52 Jahre Medienerfahrung als Journalist,
weltweit über
210.000 Mitmenschen, welche ihre Gäste/Kunden sein können.

Gelesen und zur Publikation von Hermann-Josef Düppenbecker genehmigt.

Herr MEP Mag. Lukas Mandl
Europa-Abgeordneter 

 

2019_03_31_Dialog

2019_01_11_Meinem Ärgernis muss ich Luft machen

2018_10_29_Recherchen_Kontaktdaten

 

 

DIE BABENBERGER UND DIE HERRSCHAFT MÖDLING

Veröffentlicht: & gespeichert unter Allgemein.

Die Babenberger und die Kreuzzüge sowie Gedanken zur Byzanz-Ausstellung auf der Schallaburg

HERZLICHE EINLADUNG

Mittwoch, dem 18. April 2018 | 19 Uhr
Sporthalle der Europasportmittelschule
2340 Mödling, Lerchengasse 18

Der Verein Freunde und Förderer der Burg Mödling lädt Sie und Ihre Begleitung ein zum Vortragsabend FORSCHUNGSPROJEKT

Programm:

Vizebgm. Kom. Rat Ferdinand Rubel
Begrüßung

Dr. Helmut Scharsching, Obmann
Einleitende Worte

Univ. Prof. Dr. Georg Scheibelreiter
Die Zeit der Ungarnkriege in unserer Gegend (9./11. Jh)

MMag. Ronald Salzer
Ziele des Forschungsprojektes „Die Babenberger und die Herrschaft Mödling“

Dr. Johannes Preiser-Kapeller
Heilige Krieger aus Österreich

ZUSATZPROGRAMM

Ausstellung historischer Bilder, Landkarten und Darstellungen aus dieser Zeit (in Faksimile) ab 18 Uhr zugänglich
Titelbild: „Feldzug Heinrich des Älteren nach Mähren“ | Ausschnitt: „Klosterneuburger Stammbaum“

Titelbild links: das Heer der Böhmen, Polen, Ungarn und Sachsen
Titelbild rechts: die anrückenden Österreicher die älteste Darstellung der Burg Mödling

Für die Ermöglichung der Veranstaltung bedanken wir uns bei der Stadt Mödling, insbesondere dem Tourismusreferat, sowie der Mittelschulgemeinde Mödling.

http://www.moedlingkleinestadtganzgross.at/die_burg_moedling.htm

https://www.meinbezirk.at/moedling/lokales/burgruine-moedling-d997259.html

https://www.wandernundmehr.at/husarentempel-meiereiwiese-burg-moedling/

 

Fotografie

Veröffentlicht: & gespeichert unter Allgemein.

Meine Anschauung zur Fotografie: Selbsterkenntnis und Lebensanschauung

Mit jedem Bild portraitiere ich mich als der Fotograf ein wenig selbst.

Ich sehe das so: Der Fotograf zeigt etwas von seiner ihm innewohnenden Sehnsucht.

Ich sehne mich nach dem Genuss, den schönen Dingen in der Welt (mehr …)